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Innerhalb der Betriebswirtschaftslehre wird zwischen zwei verschiedenen Arten von Kapital unterschieden. Dabei handelt es sich um das Eigenkapital und das Fremdkapital. Wie die Namen bereits vermuten lassen stammt das Eigenkapital aus eigener Tasche und das Fremdkapital von Gläubigern. Der folgende Artikel soll sich rund um das Thema Fremdkapital und dessen Investitionen beschäftigen. Zudem gibt es Infos darüber, wie sich das Fremdkapital zusammensetzt und welche Arten es gibt.

Was ist Fremdkapital?
Beim Fremdkapital handelt es sich um einen Teil des Kapitals, welches nicht den Eigentümer zusteht, sondern dem Kapitalgeber. Diese sind auch unter dem Namen Gläubiger bekannt. Das Fremdkapital befindet sich in der Bilanz auf der Passivseite und umfasst Dinge wie Verbindlichkeiten oder Rückstellungen. Durch die Addition der genannten Bilanzposten lässt sich in kürzester Zeit das Fremdkapital bei einem Unternehmen berechnen. Zudem versteht man unter dem Ansatz von Fremdkapital auch Passivierung.

Generell besteht für die Posten Rückstellungen und Verbindlichkeiten eine Passivierungspflicht. Aus diesem Grund handelt es sich beim fremden Kapital mehr um Schulden laut des HGB. Das Gegenstück zum Fremdkapital ist das Eigenkapital, bei dem das Geld aus eigener Tasche gezogen wird. Da jedoch nicht alle Unternehmen über ausreichend liquide Mittel verfügen, eignet sich die Investition in Gläubiger, die einen Kredit oder ähnliches zur Verfügung stellen. Zusammengefasst handelt es sich beim Fremdkapital um das Kapital, welches zur Finanzierung eines Unternehmens oder Institutionen genutzt wird. Weiterhin lassen sich dadurch Risiken absichern. Im Gegensatz zum Eigenkapital handelt es sich um Schulden, die früher oder später zurückgezahlt werden müssen.

Was gehört zum Fremdkapital?
Wie oben bereits erwähnt zählt das Fremdkapital im Gegensatz zum Eigenkapital zu den Schulden. Dort enthalten sind:

-> Schulden
-> Verbindlichkeiten wie Darlehen
-> Kundenkredite, Lieferantenkredite
-> Rückstellungen
-> Rückzahlungen

In der Regel fließt das fremde Kapital meist in das Umlaufvermögen hinein. Das Fremdkapital ist nicht Eigentum des Unternehmens. Es gehört dem Gläubiger, der das Geld zur Verfügung gestellt hat. Dementsprechend ist man kein Teilhaber. Außerdem hängt die Verzinsung des Kapitals unabhängig vom Erfolg des Unternehmens. Aus diesem Grund müssen Posten wie Verbindlichkeiten und Rückstellungen in jeder Bilanz angegeben werden. Für Kapitalgesellschaften herrscht sogar eine Pflicht. Diese müssen am Ende des Jahres eine detaillierte Aufstellung ihres Fremdkapitals nachweisen. Dazu gehören vor allem Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

Welche Arten von Fremdkapital gibt es?
Einige Arten wurden bereits erwähnt. Dazu zählen zum Beispiel Rückstellungen oder die Verbindlichkeiten. Darüber hinaus gibt es noch Rechnungsabgrenzungsposten sowie passive latente Steuern. Um was es sich dabei genau handelt, wird im Folgenden erklärt.

1) Rückstellungen
Unter Rückstellungen versteht man alle Verbindlichkeiten, die ungewiss sind. Im Grunde genommen werden diese zwar erwartet, jedoch kann dessen genaue Höhe nicht bestimmt werden. Zudem sind sie nicht mit den Rücklagen zu vergleichen. Diese gehören zum Eigenkapital des Unternehmens:

- Steuerrückstellungen
- Rückstellungen für Pensionen
- sonstige Rückstellungen

2) Verbindlichkeiten
Ein weiterer Posten sind die Verbindlichkeiten. Hierbei handelt es sich um die finanzielle Verpflichtung gegenüber eines anderen Unternehmens. Verbindlichkeiten können sein:

- erhaltene Anzahlungen
- Anleihen
- Verbindlichkeiten aus Wechseln
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten oder verbundenen Unternehmen
- sonstige Verbindlichkeiten

3) Rechnungsabgrenzungsposten
Noch nicht erwähnt wurden die Rechnungsabgrenzungsposten. Diese Art von Verbindlichkeit entsteht, wenn die Erträge vom vorherigen Jahr in das neue Geschäftsjahr erbracht werden.

4) passiv latente Steuern
Der letzte Punkt befasst sich mit den passiv latenten Steuern. Dazu zählen unter anderem Steuerbelastungen, welche sich aus der Steuerbilanz und der Handelsbilanz ergeben.

Wie viel Fremdkapital benötigt ein Existenzgründer?
Die Gründung eines Unternehmens ist immer mit Kosten verbunden. Gerade am Anfang stehen Gründer mit einem beschränkten Budget dar. Ohne das notwendige Kapital lassen sich bestimmte Ideen nur beschränkt in die Tat umsetzen. Deswegen wird fremde Hilfe in Form von Krediten oder ähnliches benötigt. Die Höhe des Fremdkapitals hängt von mehreren Faktoren ab. Unter anderem spielt die Größe des Betriebs eine wichtige Rolle. Ein kleiner Betrieb zum Beispiel kann mit einem niedrigen 5-stelligen Betrag gut auskommen. Bei größeren Unternehmen wie einem Restaurant werden schnell 6-stellige Summen oder höher fällig.

Merkmale des Fremdkapitals in der Zusammenfassung

-> Die Überlassung des Kapitals ist in der Regel befristet. Ein gutes Beispiel ist ein Bankkredit, der nach einer bestimmten Laufzeit zurückgezahlt werden muss. Ähnlich verhält es sich bei einer offenen Lieferantenrechnung, die nach 2 Wochen oder mehr zu begleichen ist.

-> Beim Fremdkapital hat der Gläubiger einen Anspruch auf die Tilgung und gegebenenfalls auf den Zins. Allerdings nur, wenn es sich um ein Anleihen oder Bankkredit handelt. Bei einem Unternehmen muss der entsprechende Schuldendienst geleistet werden.

-> Kapitalgeber übernehmen bei der Investition keine Haftung.

-> Gläubiger haben keinen Anspruch auf Mitwirkungsrechte bei der Leitung des Unternehmens.

-> Bei der Fremdfinanzierung benötigt es eine Stellung von Sicherheiten, um an den Kredit zu kommen. Ohne eine Absicherung wird es schwer an einen Kredit zu kommen.

-> Im Falle einer Insolvenz wird erst das Fremdkapital bedient und erst danach der nachrangige Gläubiger sowie Eigentümer.

Wer bietet das Fremdkapital an?
Für eine Fremdfinanzierung kommen die klassischen Kreditinstitute auf. Dabei handelt es sich meist um Banken und Sparkassen. Allerdings gibt es noch weitere Geldmöglichkeiten. Weiteres Geld kann durch sogenannte Risikokapitalgeber oder institutionelle Anleger bereitgestellt werden. Ebenfalls in Frage kommen Geschäftspartner, welche Lieferanten- und Kundenkredite einräumen. Diese zählen in den Bereich der alternativen Finanzierungsmöglichkeiten.

Fremdkapital günstiger als Eigenkapital?
In Zeiten von geringen Zinssätzen ist das Eigenkapital schlechter als das Fremdkapital. Zudem fallen weitere Ausschüttungen und Aufwendungen wie Dividenden an. Weiterhin muss das Eigenkapital versteuert werden. Die Zinsen bei einem Fremdkapital können steuerlich abgesetzt werden.

Welche Sicherheiten werden beim Fremdkapital benötigt?
Wie auch bei einem normalen Kredit werden bei höheren Investitionen entsprechende Sicherheiten benötigt. Kein Unternehmen oder eine Bank wird 6- bis 7-stellige Beträge ohne Sicherheiten gewähren. Benötigte Sicherheiten können sein:

-> Wertgegenstände
-> Immobilien
-> Lebensversicherungen
-> Wertpapiere

Im Schnitt verlangen die Geldgeber bei der Gründung eines Unternehmens zwischen 15 und 25 Prozent der Investitionssumme. Sollten die Sicherheiten nicht ausreichen, kann alternativ eine Bürgschaft abgeschlossen werden. Auf die Sicherheiten greift das Kreditinstitut erst dann zurück, wenn die Rückzahlungen und Tilgungen ausbleiben.

Fazit
Fremdkapital wird vor allem zu Beginn einer jeden Existenzgründung benötigt. Dort sind die Mittel noch nicht flüssig. Das Fremdkapital kann sich am Anfang je nach Größe zwischen 5- und 6-stelligen Beträgen bewegen. Generell versteht man unter Fremdkapital das Geld, welches von anderen Unternehmen oder Banken stammen und nicht aus eigener Tasche bezahlt werden können. Zudem haben die Gläubiger keinen Anspruch auf Mitsprache. Außerdem benötigt es Sicherheiten in Form von Wertgegenständen oder anderen Sachen, damit der Kredit gewährt wird. Klassische Bereiche des Fremdkapitals sind Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Im Großen und Ganzen ist die Fremdfinanzierung besser als Eigenkapital, das vor allem an den niedrigen Zinsen liegt.

So legen Sie mit Festgeld an

Die Festgeldanlage ist eine der beliebtesten Geldanlagen in Deutschland. Bis zu 17 Mio. Haushalte waren 2017 im Besitz eines Festgeldkontos. Die Sicherheit der Anlage scheint für die meisten Deutschen attraktiv zu sein.

Warum also nicht auch für Sie?

Wenn Sie sich schon Fragen gestellt haben, wie „Was ist ein Festgeldkonto?“ oder „Wie sicher ist Festgeld?“ sind Sie auf dem richtigen Artikel gelandet. Wir klären darüber auf, worauf Sie bei der Wahl einer Festgeldanlage achten müssen und mit welchen Renditen Sie rechnen können.

Was ist eine Festgeldanlage?

Die Festgeldanlage bezeichnet eine auf Profit aufgelegte Geldanlage auf einem Termingeldkonto bei einer Bank oder einem sonstigen Kreditinstitut.
Im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto kann das eingelegte Geld während der Anlagezeit nicht verfügt werden. Es ist somit kein Konto, dass im Alltag verwendet werden kann.

Geldleihe an die Bank

Der Inhaber des Kontos verleiht sein Geld sozusagen an das entsprechende Kreditinstitut. Eine Beschreibung als umgekehrter Kredit wäre somit treffend. Das Institut verwendet die verliehene Summe ihrerseits für eigene Geldgeschäfte. Im Gegenzug für die Geldleihe, gewährt dem Kreditinstitut dem Geldleiher einen Zinssatz. Dieser kann entweder fix oder variabel sein. Welche Art von Verzinsung gewählt wird, hängt stark von der aktuellen Situation des Marktes ab.

Keine Möglichkeit des Totalverlustes

In jedem Fall ist der Totalverlust der Geldeinlage ausgeschlossen. Die Bank ist verpflichtet, dem Einleger sein Geld nach Ablauf der vereinbarten Frist zurückzuzahlen. Daher gilt das Festgeld als eine der sichersten Geldanlagen überhaupt.

Rechtliche Grundlage

Die Festgeldanlage, oder auch Termingeldgeschäft, ist als Kreditgeschäft unter § 1 Abs. 1 KWG geregelt. Es wird als Bankgeschäft kategorisiert, weshalb für die Durchführung in Deutschland eine Erlaubnis der BaFin, der deutschen Bankenaufsichtsbehörde notwendig ist. Alle Kreditinstitute, die Festgeldanlagen anbieten, unterliegen aufgrund der EU-Gesetzgebung der Mindestreservepflicht. Sie müssen zudem an die gesetzlich EU-Einlagensicherung angeschlossen sein, die eine Sicherung in Höhe von 100.000 € für jedes Konto vorsieht. Viele Kreditinstitute sind darüber hinaus freiwilligen Einlagensicherungen angeschlossen.

Vor- und Nachteile

Wie jedes Anlageninstrument bietet die Festgeldanlage unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die Vorteile liegen überwiegend in der Sicherheit.

Vorteile:

  • Hohes Maß an Planbarkeit: Die Festgeldanlage bietet ein hohes Maß an Planbarkeit für Ihre Finanzen. Bevor Sie eine Einlage tätigen, wissen Sie bereits, welche Rendite Sie erwartet und wann Sie Ihre Rückzahlung erhalten. Sie erhalten somit eine bessere Planbarkeit als etwa bei Aktien, Anleihen oder ETFs. Wenn Sie eine bestimmte Summe für einen genauen Zeitraum investieren möchten, ist das Festgeld eine gute Wahl.
  • Hohes Maß an Sicherheit: Die Festgeldanlage verpflichtet das Kreditinstitut zur Rückzahlung der vereinbarten Summe. Es besteht somit keine Möglichkeit des Totalverlustes, auch bei dramatischen Wendungen am Markt. Zudem genießt der Inhaber eines Festgeldkontos in Deutschland und in der EU den Schutz des Kontos durch eine Einlagensicherung bis zu einer Summe von 100.000 €.
  • Keine unvorhersehbaren Kosten: Es können keine unerwarteten Kosten entstehen, wie bei anderen Geldanlagen in Form von Transaktionsgebühren oder Abwechslungsgebühren. Der genaue Kostenrahmen steht vor der Einlage fest, auch wenn sich der Markt ändert.
  • Fixe und garantierte Rendite: In der Regel geht die Festgeldanlage mit einer fixen Verzinsung einher. Die Verzinsung ist vertraglich festgelegt und muss vom partizipierenden Kreditinstitut gezahlt werden, auch wenn der Marktzins sinken sollte und für die Bank ein Verlust entsteht. Somit ist die Festgeldanlage eine krisensichere Alternative.
  • Rechtliche Sicherheit: Die garantierte Rendite kann im Zweifel eingeklagt werden. Innerhalb Deutschlands aber auch in der EU sichert ein hohes Maß an Rechtssicherheit die Rückzahlung der Einlage. Zudem sichert die EU-Gesetzgebung die Einlage durch die Einlagensicherung bis zu einer Einlage von 100.000 €, die aus einem externen Fonds gezahlt wird, sollte das beteiligte Kreditinstitut pleitegehen.
  • Möglichkeit zur Anlage im Ausland: Die Höhe der Zinseinlagen variieren innerhalb und außerhalb die EU. So bieten manche osteuropäische Länder teilweise bessere Zinsen als deutsche Kreditinstitute. So kommt es nicht selten vor, dass Anleger Geld nach Russland überweisen, um von den dort herrschenden besseren Zinsen zu profitieren.

Nachteile:

  • Keine überragende Rendite: Die Rendite ist zwar sicher, doch nicht überragend hoch. Bei der Festgeldanlage überwiegt die Sicherheit, nicht die Aussicht auf hohe Erträge.
  • Aktuell herrschen niedrige Zinsen: Aufgrund des Niveaus des Leitzinsens leben wir aktuell in Zeiten der Niedrigzinsen. Dadurch liegt der Zinssatz deutlich niedriger als etwa vor wenigen Jahren.
  • Vorzeitige Kündigung geht mit Renditeverlust einher: Während der Laufzeit liegt das Geld fest auf dem Konto. Soll auf die Gelder vor Ablauf zugegriffen werden, muss mit einem Verlust der Zinsen gerechnet werden.

Dauer einer Festgeldanlage

Die Dauer einer Festgeldanlage kann von Ihnen gewählt werden. Sie ist abhängig vom jeweiligen Angebot. In der Regel können Fristen zwischen 1 Monat und 10 Jahren gewählt werden. Häufige Etappen sind in 60 oder 90 Tagen Abstand möglich. Die Länge der Laufzeit bestimmt allerdings in der Regel die Höhe der Zinsen. Insgesamt sollte eine Laufzeit gewählt werden, welche die Rendite maximiert. Ab einer bestimmten Laufzeit ist keine Steigerung der Rendite mehr möglich, weshalb niemals eine Laufzeit über diesen Zeitpunkt hinaus gewählt werden sollte.

Typische Laufzeiten sind:

  • 60 Tage
  • 90 Tage
  • 180 Tage
  • 1 Jahr
  • 2 Jahre
  • 5 Jahre
  • 10 Jahre

Zinsen einer Festgeldanlage

Die Verzinsung auf Ihr festeingelegtes Geld ist die Rendite Ihrer Festgeldanlage. Sie unterscheiden sich stark von Angebot zu Angebot. Auch die Lage des Kreditinstitutes beeinflusst den Zinssatz.
Zudem steigen die Zinsen mit höherer Laufzeit.
Üblich sind Zinssätze zwischen 1 bis 2 % p.a.
Im EU-Ausland oder auch außerhalb der EU können höhere Zinsen erwirtschaftet werden. Zinssätze bis zu 5 % sind hierbei möglich.

Ausschüttung

Die klassische Festgeldanlage sieht eine Ausschüttung zum Ende der Laufzeit vor. Manche Angebote sehen jedoch eine Flexibilität der Ausschüttung vor. So können Teilbeträge bereits nach Ablauf einer bestimmten Zeit ausgezahlt werden. Dadurch wird eine Staffelung ermöglicht.

Sicherheit

Die Rückzahlung der Festgeldanlage durch das Kreditinstitut ist rechtlich garantiert. Anleger können somit auf ein hohes Maß an Sicherheit vertrauen. Der Anspruch auf das Geld kann eingeklagt werden, unabhängig von dem wirtschaftlichen Zustand des Instituts oder den Entwicklungen am Markt. Zudem sichert die europäische Einlagensicherung die Anlage gegen einen Totalausfall ab. Die Kreditinstitute müssen in einem externen Fonds die Einlagensumme gesetzlich bis zu 100.000 € abgesichert haben. Häufig sind Banken an eine höhere freiwillige Einlagensicherung angeschlossen.

Risiken

Wie jede Investition, geht auch nicht die Festgeldanlage ohne Risiken einher. Auch wenn sie vergleichsweise gering sind, müssen sie in Betracht gezogen werden. Sie können vor allem die Rendite betreffen.

  • Inflation: Die steigende Inflation kann die Rendite der Festgeldanlage bedrohen. So muss der Zinssatz über der Inflationsrate liegen, die im letzten Jahr schon bei 1,8 Prozent lag. Ein Zinssatz darunter würde sogar einen Geldverlust bedeuten.
  • Niedrigzinsen: Die Niedrigzinsen haben die Attraktivität der Festgeldanlage negativ beeinflusst. So existieren teilweise sogar Negativzinsen. Anstatt eine Rendite auf das eingelegte Geld zu zahlen, nehmen Kreditinstitute selber einen Zinssatz. Prüfen Sie daher die Bedingungen Ihrer Einlage genau!
  • Einlagensicherung im Ausland: Wenn Sie auf eine Geldanlage im Ausland vertrauen, sollten Sie in Betracht ziehen, dass zwar eine europaweite Einlagensicherung existiert, doch nicht in jedem Land diese so zuverlässig ist wie in Deutschland. Manche Staaten sind nicht der Lage die Einlagensicherung zu sichern, da sie selber nicht über die finanziellen Mittel verfügen.

Fazit

Die Festgeldanlage ist eine vergleichsweise sichere Einlage. Sie dient der Sicherung eines bestimmten Zinssatzes und der Rückzahlung Ihres Geldes über einen bestimmten Zeitraum. Aufgrund der Inflation und der anhaltenden Phase der Niedrigzinsen müssen die Angebote genau ausgewählt werden, damit kein Verlust erwirtschaftet wird.

In Zeiten bei niedrigen Zinsen legen immer mehr Privatpersonen Wert auf die richtige Anlegestrategie. Bekannte Methoden sind unter anderem Festgeld und Tagesgeld. Was genau dort gemacht wird und wie es funktioniert, wird im folgenden Artikel erklärt. 

Festgeld 

Festgeld ist unter verschiedenen Begriffen zu verstehen. Des Öfteren fallen die Wörter Termingeld oder auch Zeitgeld. Im Prinzip wird das Geld für einen mittelfristigen Zeitraum und einem festen Zinssatz angelegt. Für den Verzicht über einen ausgewählten Zeitraum können höhere Zinsen erhalten werden. Die Höhe hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: 

=> Marktzinsniveau 
=> Höhe vom Festgeldbetrag 
=> Zeitraum 

Der Zeitraum zum Anlegen kann unterschiedlich lang sein. Im Schnitt jedoch können zwischen 30 und 360 Tagen gerechnet werden. 

Vorteile von Festgeld 
Ein großer Vorteil beim Festgeld ist die Planbarkeit und Sicherheit. Wie oben bereits erwähnt wird der Zeitraum zuvor genau festgelegt. Der selbe Fall gilt auch für den Zinssatz. Dadurch mindert sich das Risiko enorm und die Rendite lassen sich im Voraus berechnen. Anleger können somit feststellen, ob sich die Investition lohnt oder nicht. Beim Zeitraum sind nach oben alle Möglichkeiten offen. Mehrere Jahre sorgen für höhere Zinserträge. Einziger Nachteil ist, dass Anleger während des festgelegten Zeitraums keinen Zugriff auf das Konto haben.

Tagesgeld 

Neben dem Festgeld gibt es noch die Tagesgelder. Dort handelt es sich im Grunde genommen um ein verzinstes Konto, welches im Gegensatz zum Festgeld über keine feste Laufzeit verfügt. Es dient lediglich als Geldanlage. Der kleine aber feine Unterschied ist, dass Anleger täglich Zugriff auf ihr Konto haben. Allerdings haben die meisten Anbieter ein bestimmtes Guthaben vorgeschrieben, welches nicht unterschritten werden darf. 

Vorteile von Tagesgeld 
Mithilfe eines guten Tagesgeldkontos stehen hohe Zinsen und Sicherheit im Vordergrund. Es ist zudem perfekt zum Anlegen von Geld geeignet. Im Zweifel oder bei Not lässt sich jederzeit auf das Geld zurückgreifen. Wichtig für ein Tagesgeldkonto ist eine sichere Bank. Weiterhin lässt sich das Tagesgeld, wie der Name bereits vermuten lässt, für die täglichen Geschäfte nutzen. Das Konto ist vor allem für Personen geeignet, die über größere Geldbeträge verfügen, sich aber nicht vom Zugang auf ihr Konto trennen wollen. Höhere Beträge sind auf einem Girokonto nicht gut aufgehoben. Die bessere Wahl ist ein Tagesgeldkonto, welche sich auch zum Sparen eines Autos oder Urlaubs lohnt. Wer sich für Tagesgeld interessiert, sollte einen Blick auf den folgenden Link werfen:  tagesgeld-konto-vergleich.org

Fazit 

Festgeld und Tagesgeld funktionieren in einem ähnlichen Prinzip mit einigen Unterschieden. Festgeld ist Geld, welches über einen bestimmten zuvor festgelegten Zeitraum angelegt wird. Je länger der Zeitraum beträgt, desto höher fallen die Zinsen aus. Während dieses Zeitraums besteht nicht die Möglichkeit auf das Geld zurückzugreifen. Beim Tagesgeld verhält es sich ähnlich. Hier gibt es keinen festgelegten Zeitraum und das Konto kann jederzeit genutzt werden. Sofern eine bestimmte Summe nicht unterschritten wird, sind mit keinen Problemen zu rechnen. Beide Varianten eignen sich hervorragend zum Investieren von Geld.

Wie man sein Geld richtig investiert.

Geld investieren
Geld investieren
Im alten Babylon wusste man schon sein Geld gut anzulegen. Die Menschen dort wussten die Geheimnisse des Geldes und konnten sich somit noch mehr Reichtum erschaffen. Nicht nur Unternehmer mit mehr Kapital können ihr erspartes anlegen. Es ist klug selbst bei einem geringen Budget anfangen sinnvoll zu investieren, um von den Vorteilen zu profitieren.

Warum ist es sinnvoll sein Geld zu investieren?

Geld zu investieren ist gar nicht so schwierig, wie man denkt. Es kann sogar mit dem richtigen Plan leicht sein und Spaß machen. Schon ein kleiner Betrag kann Großes bewirken. Doch warum sollten wir unser Kapital anlegen? Fakt ist das wir nur Reich werden können, indem wir unser Geld gut anlegen. Dazu das kann vom klassischen Sparbuch bis hin zu Aktien und Fonds gehen.

Wie wird gut investiert?

Investments sollten gut verstanden werden. Wichtig dabei zu beachten gilt es nicht einfach so sein ganzes Vermögen einfach so zu verspekulieren, denn dann meistens folgen böse Überraschungen, die im schlimmsten Fall zu Existenzproblemen führen können. Vorher sollte gut überlegt und Recherche betrieben werden. Ist die Bank seriös? Ist die Firma auch zukunftssicher? Sind die Rendite gut? Das alles sind wichtige Faktoren und legen den Grundstein für Investitionen. Schlecht hingegen ist es nur in eine Anlage zu investieren, weil es ein bekannter auch so gemacht hat. Auch ein Fehler ist es, sich von Werbung blenden zu lassen, daher sollten vielleicht auch ein paar gute Bücher über Investments und Geld gelesen werden.

Das eigene Risiko verringern.

Ein Restrisiko besteht immer. Das gilt aber in allen Bereichen im Leben. Sinnvoll ist es unter anderem auch sich einen Abend hinzusetzen und genauestens alle Möglichkeiten anzuschauen. Wer zum Beispiel in Aktien investieren möchte, sollte auch nicht auf ein Unternehmen setzen. Das ist riskant. Besser ist es sich circa 7 Konzerne herauszusuchen, bei denen man denkt, die in Zukunft potenzial haben können und sein Kapital gut zu verteilen, dadurch wird das Risiko verringert, und wenn ein Unternehmen einmal rote zahlen schreibt, besteht nicht gleich die große Angst sein ganzes Geld zu verlieren. Dieser Tipp stärkt jedenfalls das Selbstbewusstsein.

Geduld ist der Schlüssel zum Sieg.

Zu investieren, heißt nicht gleich in einer Nacht das große Geld zu machen. Es sollte hier nicht auf ein Pferd gesetzt werden. Man sollte hier auf eine langfristige Strategie setzen. Zwischendurch gibt es immer wieder Schwankungen und Kursverfällen. Es kann also durchaus sein, dass die Investition zeitweilig negativ ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, beim Investieren einen langen Atem zu beweisen und einen langfristigen Zeithorizont zu sehen. Wer hier zukunftsorientiert plant, wird gewinnen. Auch gut zu wissen ist es nicht gleich, bei roten Zahlen gleich alles zu verkaufen. Es passiert sehr oft das ein Unternehmen vielleicht einmal für ein Jahr nicht so gut dasteht. Das heißt, aber nicht gleich, dass der Konzern untergeht. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, genau dann nach zu investieren. Aber wie schon vorher gesagt wichtig ist am Ende den Sinn des Investments zu sehen und mit Überzeugung an die Sache heranzugehen.

Zusatzeinkommen / Nebeneinkommen
Zusatzeinkommen / Nebeneinkommen
Viele Menschen erwirtschaften in der heutigen Zeit zusätzlich zu Ihrem normalen Einkommen in Ihrem Hauptberuf noch ein nebenberufliches Zusatzeinkommen. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Einige wollen Ihrer Familie etwas bieten können oder einen Urlaub refinanzieren. Andere möchten ein wenig Geld zurücklegen können. Wieder andere sparen auf eine konkrete Anschaffung oder investieren das Geld wieder in andere Wertanlagen. Was auch die Gründe sein mögen: Aller Anfang ist schwer.

Möglichkeiten für ein nebenberufliches Zusatzeinkommen

Sie haben für sich entschlossen, dass Sie gerne nebenberuflich tätig werden würden. Aber irgendwie fehlt Ihnen die Inspiration für die Art der Tätigkeit, die Sie aufnehmen könnten. Keine Sorge. Es gibt sehr viele Branchen und Gebiete, auf denen Sie tätig werden können. Können Sie gut schreiben? Dann bieten Sie doch Ihre Dienste als Texter für eine lokale Zeitung an, eröffnen Sie ein Konto auf einer Jobbörse online und erledigen Sie kleinere Textaufträge für beliebige Kunden aus dem ganzen deutschsprachigen Raum oder werden Sie Werbetexter auf Provisionsbasis. Zeichnen Sie gut? Versuchen Sie sich doch an Grafikdesign. Entwickeln Sie schöne Schriftzüge für Ihre Kunden, entwerfen Sie Verpackungen oder kreieren Sie die Aufdrucke für Werbetextilien. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich. Irgendein Talent, welches Sie zu Geld machen können, haben Sie unter Garantie!

Das Talent ist nicht das Problem? Ihnen fehlt die Zeit? Auch für diesen Fall gibt es einige Möglichkeiten. Nicht jeder Nebenjob erfordert es, durchgehend Zeit zu investieren. Manche Jobs benötigen nur den richtigen Riecher, eine professionelle Infrastruktur und kompetente Partner. Sie könnten zum Beispiel eine Nischenseite erstellen. Eine Nischenseite bietet Interessenten Informationen, Ratgeber und Tricks zu speziellen Nischenartikeln. Auf der Seite erhalten die Nutzer eine redaktionelle Kaufempfehlung versehen mit einem Link. Dieser Link führt die Besucher zu einem Online-Portal auf welchem Sie besagten Artikel kaufen können. Im Link selbst ist eine eindeutig zuordbare Kennung des Nischenseitenerstellers enthalten. Wird der entsprechende Artikel durch den Besucher gekauft, so erhält der Redakteur respektive Admin der Seite eine Provision oder Prämie.

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Festgeldvergleich bei fünf Banken
Festgeldvergleich bei fünf Banken
Die Zinsen steigen wieder leicht an, befinden sich jedoch noch immer auf Niedrigzinsniveau. Festgeld kann eine gute Alternative zu anderen Sparprodukten sein. In diesem Artikel werden fünf Angebote von bekannten Banken vorgestellt.

1. Targobank

Die Targobank bietet vielfältige Möglichkeiten Festgeld anzulegen. Die Anlage muss mindestens 2.500 Euro betragen, eine Höchstgrenze gibt es nicht. Der Anlagezeitraum kann zwischen 7 Tagen und 6 Jahren variiert werden, wobei erst ab einem Anlagezeitraum ab 12 Monaten Zinsen gezahlt werden. Die Besonderheit ist, dass der Anlagezeitraum nicht nur auf ein Jahr, sondern auch auf Monate und Tage festgelegt werden kann.
Die Staffelung der Zinsen ist abhängig von dem Anlagezeitraum und kann folgender Liste entnommen werden:

1 Jahr - 0,2% p.a.
2 Jahre - 0,4% p.a.
3 Jahre - 0,6% p.a.
4 Jahre - 0,75% p.a.
5 Jahre - 1,1% p.a.
6 Jahre - 1,25% p.a.

Die Zinszahlung erfolgt jährlich und die Einlage ist versichert bis 279,019 Millionen Euro pro Kunde. Das Konto ist kostenlos. Die Targobank bietet Online-Banking und telefonische Kontoführung an, schriftliche Kontoführung ist nicht möglich. Minderjährige können kein Konto eröffnen, Erwachsene können das Konto einzeln oder gemeinschaftlich nutzen.

2. Die Renault Bank

Bei der Renault Bank kann ab einem Betrag von 2.500 Euro Geld fest angelegt werden. Der Höchstbetrag beträgt eine Million Euro, auf Anfrage kann mehr angelegt werden. Möglich sind Anlagen über einen Zeitraum von einem bis zu fünf Jahren, die folgende Zinsen bieten:

1 Jahr - 0,6% p.a.
2 Jahre - 0,75% p.a.
3 Jahre - 0,9% p.a.
4 Jahre - 1% p.a.
5 Jahre - 1,1% p.a.

Die Zinsen werden jährlich auf ein Referenzkonto gutgeschrieben. Dieses Referenzkonto ist in der Eröffnung des Festgeldkontos inbegriffen. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass es zusätzlich verzinst wird. Die Zinsgutschrift erfolgt jährlich zum 31.12.
Der festgelegte Betrag ist bis zu einem Wert von 100.000 Euro gesetzlich einlagenversichert. Das Konto ist kostenlos und die Renault Bank bietet Online Banking, jedoch kein telefonisches oder schriftliches Banking an. Ein U18-Festgeldkonto ermöglicht auch Minderjährigen Kunden die Anlage. Für die Erwachsenen gibt es die Möglichkeit das Konto als Einzel- oder Gemeinschaftskonto zu nutzen.

3. Mercedes Benz Bank

2.500 Euro ist auch bei der Mercedes Benz Bank das Minimum der Anlage, eine Maximalanlage exisitiert nicht. Die Anlagezeiträume reichen von drei Monaten bis zu sechs Jahren mit folgenden Zinsen:

3 Monate - 0,01% p.a.
6 Monate - 0,01% p.a.
9 Monate - 0,01% p.a.
1 Jahr - 0,15% p.a.
2 Jahre - 0,45% p.a.
3 Jahre - 0,55% p.a.
4 Jahre - 0,65% p.a.
5 Jahre - 0,75% p.a.
6 Jahre - 0,85% p.a.

Bei einer Anlagedauer von bis zu 12 Monaten werden die Zinsen endfällig auf das Festgeldkonto gutgeschrieben. Die Zinsen für eine Anlagedauer von zwei bis sechs Jahren erfolgt jährlich zum 31.12. auf ein Tagesgeldkonto. Das Tagesgeldkonto wird zu der Eröffnung des Festgeldkontos ebenfalls eingerichtet.
Die Einlagensicherung ist über die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro hinaus erweitert bis zu 347,205 Millionen Euro pro Kunde. Das Konto ist kostenlos, das Banking lässt sich schriftlich, telefonisch und online tätigen. Bei der Mercedes Benz Bank kann das Festgeldkonto sowohl einzeln als auch gemeinschaftlich genutzt werden. Auch ein Festgeldkonto für Minderjährige ist möglich.

4. Crédit Agricole Consumer Finance S.A.

Die französische Bank fordert für eine Festgeldanlage mindestens 5.000 Euro, der maximale Anlagebetrag darf 500.000 Euro nicht überschreiten. Sechs Monate bis sieben Jahre Anlagezeitraum bietet die Crédit Agricole an zu, nach Zeitraum gestaffelt, folgenden Zinssätzen:

6 Monate – 0,61% p.a.
1 Jahr – 0,66% p.a.
2 Jahre – 1,11% p.a.
3 Jahre – 1,21% p.a.
4 Jahre – 1,26% p.a.
5 Jahre – 1,31% p.a.
6 Jahre – 1,36% p.a.
7 Jahre – 1,46% p.a.

Die Zinsen werden jährlich zum 31.12. auf das Referenzkonto gutgeschrieben. Kontoeröffnung, -führung und -auflösung ist kostenlos, die Einlagen sind bis 100.000 Euro gesetzlich in Frankreich nach EU-Richtlinie einlagengesichert, eine erweiterte Einlagensicherung gibt es nicht. Die Kontoführung kann lediglich telefonisch stattfinden, schriftliches Banking oder Onlinebanking bietet die Bank nicht an.
Das Konto kann lediglich als Einzelkonto eröffnet und nicht gemeinschaftlich genutzt werden. Auch für Minderjährige besteht keine Möglichkeit ein Festgeldkonto zu eröffnen.

5. Die Deutsche Bank

Die mögliche Spanne der Anlage liegt bei der Deutschen Bank bei 2.500 Euro bis zu 100.000 Euro. Dabei kann ein Zeitraum von sechs Monaten bis zu acht Jahren gewählt werden. Folgende Zinsen sind dafür ausgeschrieben:

6 Monate – 0,05% p.a.
1 Jahr – 0,05% p.a.
2 Jahre – 0,05% p.a.
3 Jahre – 0,05% p.a.
4 Jahre – 0,15% p.a.
5 Jahre – 0,25% p.a.
6 Jahre – 0,30% p.a.
7 Jahre – 0,50% p.a.
8 Jahre – 0,60% p.a.

Für Kunden, die noch kein Geld bei der Deutschen Bank verwahren, bietet die Bank ein Angebot für Neukunden, die sich für Festgeld interessieren. Bei dem Angebot erhält der Kunde für eine Anlage über 12 Monate einen jährlichen Zinssatz von 0,2%.
Die Deutsche Bank schreibt die Zinsen erst am Ende der Laufzeit gut. Die Kontoeröffnung, -führung und –auflösung ist kostenlos und das Festgeld bis zu dem Maximalbetrag von 100.000 Euro gesetzlich einlagengesichert. Pro Kunde sind 11,447 Mrd. Euro erweitert einlagengesichert. Das Banking kann sowohl telefonisch als auch online erfolgen, eine schriftliche Kontoführung wird nicht angeboten.
Minderjährige können bei der Deutschen Bank kein Festgeld anlegen, für Erwachsene gibt es die Möglichkeit eines Einzelkontos oder gemeinschaftlichen Kontos.

Für die richtige Bank entscheiden

In diesem Artikel wurden fünf von sehr vielen Angeboten dargestellt. Die wichtigsten Fragen, die man sich vor der Anlage stellen sollte sind, welchen Betrag man über welchen Zeitraum anlegen möchte um dann das passende Angebot zu finden. Generell gilt, je länger der Anlagezeitraum, desto mehr Zinsen erhält man.


... und viele weitere Festgeldanbieter im Vergleich

Festgeld - Was ist das und wie funktioniert die Anlageform?

Festgeld wird auch als Termingeld oder Zeitgeld bezeichnet. Bei diesem wird Geld über einen mittelfristigen Zeitraum zu einem festen Zinssatz angelegt. Dahinter steckt das Konzept, für einen bestimmten Zeitraum auf eine Summe an Geld zu verzichten und im Gegenzug eine hohe Summe an Zinsen zu erhalten. Die Höhe der Zinsen hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab:

  • dem allgemeinen Marktzinsniveau,
  • der Höhe des Festgeldbetrages, welcher investiert werden soll
  • sowie dem Zeitraum, über welchen der gesamte Festgeldbetrag investiert werden soll.

Im Normalfall variieren die Anlagezeiträume zwischen 30 und 360 Tagen, weshalb es sich hierbei im Vergleich um einen kurzen Anlagezeitraum handelt.

Bei einigen Banken kann das Festgeld aber auch über mehrere Jahre angelegt werden. Je nach Bank wird dabei ein Mindestbetrag festgelegt, zu welchem das Geld angelegt werden muss. Dieser kann je nach Bank zwischen 500 und mehr als 5000 Euro betragen. Je nach Bank wird der Festgeldbetrag nach dem abgelaufenen Zeitraum des Vertrages direkt zurück überwiesen oder der Vertrag verlängert sich um einen weiteren bestimmten Zeitraum. Dabei sind die Bedingungen des Vertrages der jeweiligen Bank genau zu beachten.

Vorteile von Festgeld

Festgeld
Festgeld / Vorteile

Zu den größten Vorteilen des Festgeldes zählt die Planbarkeit des Investments und die Sicherheit, welche damit verbunden ist. Die Dauer des Investments wird genau festgelegt. Außerdem wird der genaue Zinssatz ebenfalls festgelegt. Aufgrund dessen besteht kaum ein Risiko des Verlustes von Geld. Zudem besteht kein Risiko, dass der Zinssatz von der Bank verändert werden kann, da dieser über einen Vertrag fesgelegt wird. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Rendite im Voraus zu berechnen und somit festzustellen, ob sich ein Investment lohnt oder nicht. Außerdem sind verschiedene Zeiträume der Anlage möglich. Kann für einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren auf eine bestimmte Summe an Geld verzichtet werden, so sind mit dem Festgeld hohe Zinserträge möglich. Zugleich kann zum Beispiel nur ein sehr kurzer Zeitraum von zum Beispiel 30 Tagen festgelegt werden, welcher sich sehr gut für Personen eignet, denen eine größere Summe an Geld zur Verfügung steht, welche allerdings erst in einigen Wochen benötigt wird. In solch einem Fall ist das Festgeldkonto sehr gut geeignet, um auch für einen kurzen Zeitraum Zinserträge zu erhalten.

Anleger eines Festgeldkontos können zudem meist von dem Zinseszins profitieren. Je nach Bank kann bei dem Vertragsabschluss festgelegt werden, ob die Zinsen auf den Betrag, welcher sich auf dem Festgeldkonto befindet, aufgeschlagen werden sollten oder ob die Zinserträge auf ein anderes Konto überwiesen werden sollen. Dadurch können die Zinserträge mit der Zeit noch steigen. Natürlich sollte stets beachtet werden, dass während des Anlagezeitraums keine Möglichkeit des Zugriffes auf das Festgeldkonto besteht. Weiterhin entstehen bei Festgeldkonten meist keine Kontogebühren oder Gebühren, welche bei bestimmten Transaktionen entstehen können. Zu guter Letzt kann eine Anlage auf einem Festgeldkonto durch seine Rentabilität überzeugen: Der Zinssatz ist hier meist deutlich höherer als bei anderen Geld-Anlageformen wie zum Beispiel bei einem Tagesgeldkonto.

Wie funktioniert der Festgeld-Rechner?

Festgeld-Rechner
Festgeld-Rechner / Vergleich der Festgeldanbieter

Der Festgeld-Rechner funktioniert ganz simpel: Zunächst muss der Betrag feststehen, welcher auf einem Festgeldkonto angelegt werden soll. Dieser kann nun in das Feld "Anlagebetrag" eingegeben werden. Der Betrag kann beliebig ausgewählt werden und unterliegt keinem Mindestbetrag. Anschließend muss der Anlagezeitraum feststehen, welcher in das Feld "Anlagedauer" eingetragen wird. Hier kann zwischen 1, 3, 6, 12, 24, 36, 48 und 60 Monaten ausgewählt werden. Nun kann auf "Berechnen" geklickt werden und die Ergebnisse aller Banken, welche Angebote für den ausgewählten Anlagebetrag und die Anlagedauer besitzen, werden angezeigt. Hier kann der Zinssatz und der gesamte Zinsertrag für den Anlagezeitraum schon gesehen werden. Es können zudem bis zu 4 beliebige Banken auf einem Blick miteinander verglichen werden. Außerdem ist es möglich, mit nur einem Klick direkt zu der Bank mit dem jeweiligen Angebot zu gelangen.

Festgeldvergleich mit dem Festgeldrechner

Es gibt unzählige Festgeldanbieter . Um Ihnen das aufwändige Vergleichen aller Anbieter per Hand zu ersparen, steht Ihnen unten ein Festgeldrechner zur Verfügung. Der Vergleich ist ganz simpel: Geben Sie einfach den gewünschten Anlagebetrag, sowie die gewünschte Anlagedauer ein, schon erhalten Sie eine Liste der besten Festgeldkonten.

 

Sicherheit des Festgeldkontos

Festgeld-Sicherheit
Festgeld-Sicherheit

Die Sicherheit ist bei einem Festgeldkonto so hoch wie bei keiner anderen Anlageform. Es wird zu Beginn des Vertrages ein Zinssatz festgelegt, welcher dann für den gesamten Zeitraum des Vertrages garantiert ist. Der Zinssatz kann sich niemals verändern, weshalb dieser auch nie fallen kann. Außerdem fallen Festgeldkonten unter die Einlagesicherung, welche die Guthaben von Kunden bei einer Bank - in diesem Fall in Form eines Festgeldes - in einem gewissen Umfang schützt. Gesetzlich sind Banken in Deutschland dazu verpflichtet, für eine bestimmte Summe des Guthabens eines Kunden aufzukommen, sofern die Bank zahlungsunfähig ist. Die Summe der Einlagensicherung beträgt dabei 100.000 Euro. Darüber hinaus gehören die meisten Banken zusätzlich freiwilligen Einlagesicherungen an. Diese ermöglichen auch einen Schutz für ein Guthaben, welches deutlich mehr als 100.000 Euro beträgt. Ebenfalls besteht jederzeit ein Schutz vor unrechtmäßigen Abbuchungen. Der Kunde muss in der Regel bei einer Festgeldkontoeröffnung ein Referenzkonto angeben, auf welches das Geld nach dem Ablauf des Vertrages überwiesen wird. Während der gesamten Zeit, in welcher das Festgeld angelegt ist, kann kein Dritter auf das Konto zugreifen.

Steuern auf das Festgeld

Festgeld-Steuer
Festgeld-Steuer

Grundsätzlich müssen Kapitalerträge in Deutschland versteuert werden. Zinserträge bilden auch in diesem Fall keine Ausnahme. Aktuell liegt der Steuersatz bei 26,38 Prozent. Dieser setzt sich aus der Abgeltungssteuer beziehungsweise Kapitalertragsteuer sowie dem Solidaritätszuschlag zusammen. Außerdem wird die Kirchensteuer auf den Steuersatz aufgeschlagen. Je nach Bundesland kann die Kirchensteuer etwas höher oder niedriger ausfallen, was sich auf den Steuersatz auswirkt. Ist das Festgeld bei einer Bank angelegt, welche sich in Deutschland befindet, so werden die Steuern automatisch abgezogen und an das Finanzamt abgeführt. Allerdings gibt es einen bestimmten Freibetrag von derzeit 801 Euro. Liegen die Kapitalerträge aus den Zinsen unter diesem Betrag, so können sich Kunden die vorerst abgeführten Steuern mit der Steuererklärung wieder einholen.

Ebenso kann von Anfang an verhindert werden, dass Steuern automatisch an das Finanzamt abgeführt werden. Dazu kann ein Freistellungsauftrag bei der jeweiligen Bank beantragt werden. Natürlich sind auch hier stets die Grenzen zu beachten, ab welchen Gewinne versteuert werden müssen. Auch Kapitalerträge, welche bei Banken außerhalb Deutschlands gemacht werden, unterliegen der Steuerpflicht. Einige Banken führen auch hier die Steuern automatisch an das Finanzamt ab. Bei anderen Banken müssen die Steuern selbstständig abgeführt werden, sofern diese über dem Freibetrag von 801 Euro liegen.

Fazit

Die Anlage von Geld in Form von Festgeld eignet sich optimal für Personen, welche für einen bestimmten Zeitraum auf eine ausgewählte Summe an Geld verzichten können und ein sicheres Investment suchen. Es gibt kaum eine andere Anlageform, welche so sicher und planbar ist, wie die Anlage von Festgeld. Außerdem punkten Festgeldkonten im Vergleich zu normalen Girokonten mit deutlich höheren Zinssätzen und Kapitalerträgen.

Alle Informationen zum Thema Festgeld erhalten sie in dieser PDF.